Digitale Ausstellung: Architekten-Wettbewerb "Neubau Katholisches Forum für Bildung und Begegnung Kleve"

Am Montag, den 30.08.2021 hat eine 8-köpfige Jury aus externen Architekten, Vertretern des Bistums Münster, des Kreisdekanats Kleve, des kath. Bildungsforums Kleve, der Familienbildungsstätte Kleve, des Kreisbildungswerks Kleve sowie der Stadt Kleve unter Vorsitz von Herrn Prof. Dr.-Ing. Volker Droste aus Oldenburg die Preisträger des Architektenwettbewerbs Neubau „Katholisches Forum für Bildung und Begegnung Kleve“ gekürt, der vom Bischöflichen Generalvikariat Münster ausgelobt worden war. 

Die Aufgabe war die Errichtung des „Katholischen Forums für Bildung und Begegnung“ für die gemeinsamen Nutzer, des Kreisdekanats Kleve mit Kreisdekanatsbüro (KD), des Katholischen Bildungsforums im Kreisdekanat Kleve (KBF) sowie die Familienbildungsstätte Kleve (FBS) und das Kreisbildungswerk Kleve (KBW), auf dem Grundstück der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt im Süden des Zentrums von Kleve.

Der Wettbewerb diente dazu, alternative Lösungsvorschläge für die komplexe und anspruchsvolle Aufgabenstellung aufzeigen und eine schlüssige Gesamtkonzeption zu bieten. Ziel war es, Synergien zu schaffen und zu nutzen und die Einrichtungen, die ohnehin schon eng zusammenarbeiten, zusammenzuführen ohne dass jede Einrichtung für sich ihre eigene Identität verliert.

Den ersten Preis des Architektenwettbewerbs sprach das Preisgericht einstimmig dem Bocholter Architekturbüro Winkelmann_Matzken Architekten BDA zu.
Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichtes zur Arbeit des ersten Preisträgers: „Die Entwurfsverfasser haben in der städtebaulichen Setzung der Gebäude, hinsichtlich der Lage auf dem Grundstück, der Geschossigkeit und der klaren Adressbildung an der Nassauermauer eine herausragende Antwort auf die komplexe Aufgabenstellung und das zur Verfügung stehende Grundstück gegeben. Es ist mit diesem Entwurf der Wunsch nach Offenheit und Zugänglichkeit erfüllt.
[…]
Dieser Entwurf stellt in Gänze einen sehr guten Beitrag zur Lösung der komplexen Aufgabenstellung dar.“

Auf den dritten Platz wählte die Jury eine Arbeit des Büros Kuckert Architekten BDA aus Münster.

In der ganztägigen Sitzung des Preisgerichts wurden die acht Entwürfe intensiv vorgestellt, analysiert und diskutiert. Sie waren in einem anonymisierten Verfahren durch die Wettbewerbskoordination, compar -strategien für architektur und städtebau-, nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) vorgeprüft und vorgestellt worden. 

Der Ablauf der Preisgerichtssitzung sowie die Beteiligten und die Beurteilungstexte können dem beigefügten Protokoll der Preisgerichtssitzung [download] entnommen werden.

Zur digitalen Ausstellung: